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Be part of the art

Klaus Strahlendorff

Künstler aus Dießen

Klaus Strahlendorff braucht absolute Stille für die Arbeit an seinen Aquarellen, deren beeindruckende Farben und Formen er mit speziellen Werkzeugen erschafft. Für den Künstler ist es immer wieder ein Abenteuer. Ob ein Werk letztlich gelungen ist, verrät ihm erst die Reaktion der Betrachter.

 
„Es ist wie Meditation.“

Impressionen

 

Alle Fotografien von Miu Reck, www.miureck.com

Interview

Was ist Kunst für dich?

Kunst ist für mich ein Abenteuer, eine Reise zu einem unbekannten Ziel.

Was wolltest du als Kind werden, wenn du groß bist?

Ich wollte zur See fahren.

Erinnerst du dich an deine erste Begegnung mit der Kunst?

Der Kunstunterricht in der Grundschule.

Auf welchem Weg hast du die Malerei gelernt?

Gelernt habe ich die Malerei in Fernkursen später in meinem Beruf als Schauwerbegestalter und Schriftenmaler.

Deine Bilder sind Aquarelle, mal auf Papier, mal auf Nessel. Was schätzt du an dieser Maltechnik?

Hauptsächlich verwende ich farbige Tusche in lasierender Technik wie mit Aquarellfarben. Die Maltechnik mit wässerigen Farben lehren Achtsamkeit und Geduld.

Hast du im Umgang mit Aquarellfarben etwas gelernt, das dich selbst überrascht hat?

Überraschend sind die Verläufe und wie sich ein Bild entwickelt.

Man sieht dich nicht nur mit dem Pinsel arbeiten, sondern mit verschiedenen Werkzeugen die Farbe auf das Papier bringen. Zum Beispiel mit einer Art Pipette – für den Laien sieht das spannend aus. Bitte erzähle uns etwas über deine wichtigsten Malwerkzeuge und die Effekte, die du mit ihnen erreichst.

Das erste Werkzeug ist ein großer weicher Pinsel mit dem ich Wasser auf dem Malgrund verteile. Dann trage ich die Tusche mit einer Pipette auf, je nach Verlauf steuere ich Farbe mit Schwämmen, Holzspießen, Wattestäbchen und saugendem Papier auch ein Pumpsprayer kommt zum Einsatz.

Was inspiriert dich?

Inspirierend sind Besuche in Museen und Ausstellungen. Auch Kunstbücher und Zeitschriften.

Was brauchst du unbedingt, um gut an deiner Kunst zu arbeiten?

Zum Arbeiten brauche ich absolute Ruhe, keine Ablenkung. Es ist wie Meditation.

An welchem Ort arbeitest du?

Ich arbeite in meinem Atelier.

Bitte beschreibe mal, wie du vorgehst, wenn du ein neues Kunstwerk beginnst.

Ein neues Kunstwerk entsteht oft über Monate in meinem Kopf. Manchmal auch ganz spontan am frühen Morgen.

Wann ist ein Bild fertig?

Das Bild sagt mir wann es fertig ist.

Was bereitet dir am meisten Freude an der Kunst? Und was ärgert dich manchmal?

Die meiste Freude bereitet mir das Abenteuer, mich auf etwas Unbekanntes einzulassen. Was mich manchmal ärgert ist, dass Künstler zu wenig gefördert werden.

Was bedeutet dir die Reaktion der Betrachter?

Die Reaktion der Betrachter ist mir sehr wichtig, daran erkenne ich ob eine Arbeit gelungen ist.

Gibt es etwas, das du durch Kunst in den Menschen bewegen willst?

Ich möchte dass meine Kunst die Fantasie der Menschen anregt.

Fällt es dir leicht, dich von Kunstwerken zu trennen?

Wenn ein Käufer einen Zugang zum Bild findet und damit glücklich ist, trenne ich mich gerne von einem Kunstwerk.

Stell dir bitte mal die ideale Umgebung für deine Bilder vor.

Die ideale Umgebung für meine Bilder ist da, wo es möglichst viele Menschen betrachten können.

Was machst du, wenn du nicht malst?

Wenn ich nicht male lese ich, träume in die Wolken. Oder ich sitze im Café, beobachte Menschen und denke mir ihre Geschichten aus.