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Be part of the art

Andrea Koopmann

Illustratorin und Künstlerin aus Hamburg, Deutschland

Andrea Koopmann mag es, wenn ihre Bilder ein Schmunzeln hervorrufen oder anderweitig „Klick machen“. Dafür experimentiert sie lange, zerstört Angefangenes, probiert verschiedene Wege und erschafft so in Stil und Methode ganz unterschiedliche Werke.

 
„Ich liebe das Fernweh, die Elbe, das Wasser.“

Impressionen

 

Alle Fotografien von Asja Caspari, www.asjacaspari.com

Interview

Die Kunst und du – wie habt ihr euch kennengelernt?

Genau genommen an meiner Kindertafel: Ich war sehr jung. Ich malte immer wieder Kreide-Nester und ärgerte mich, dass es nicht so wurde, wie ich es wollte.

Und wie hat sich deine Kunst entwickelt?

Als Jugendliche habe ich viel abgezeichnet und von anderen Künstlern kopiert – auch zum Beispiel die abstrahierten Weihnachtsmänner von Picasso. Später studierte ich intensiv Grafiken und Illustrationen und entwickelte viele Stilrichtungen für diverse Tageszeitungen, Buchverlage und einige Werbezwecke.

Was gibt sie dir persönlich?

Ich kann nur das, sie bringt mich in meine Mitte und darüber hinaus. Durch das Experimentieren mit Farben und verschiedenen Werkstoffen werden eingefahrene Bahnen zerstört und ich kann etwas Schönes, etwas Neues für mich schaffen.

Deine Bilder auf ARTvergnuegen.de unterscheiden sich in Stil und Thema. Stammen sie aus unterschiedlichen Zeiten?

Nein, nicht wirklich. Viele Bilder stehen sehr lange in meinem Dunstkreis herum und warten auf den letzten Strich oder darauf, übermalt zu werden. Ich experimentiere gern und zerstöre oft. Deshalb haben einige Bilder eine lange Entwicklung.

Was macht deine Bilder besonders?

Ich mag meine Bilder erst dann, wenn es bei mir klick macht – egal ob sie ein Schmunzeln oder aber Tiefgründigkeit hervorrufen. Aber eher ein Schmunzeln, denn dunkle Bilder lassen sich weniger gut verkaufen.

Welches Material und welche Techniken benutzt du am liebsten?

Unheimlich gerne Acryl und Karton, Holz und Pappe, Metall und Pappmaschee. Die Technik hängt immer vom Thema ab – außerdem ist das auch immer eine Gefühlsangelegenheit.

Deine realistischen Bilder von Schleppern und Schiffen sind aus den Jahren 2016 und 2017. Bitte erzähle uns, wie die Reihe entstanden ist.

Ich lebe in Hamburg, bin hier geboren und liebe das Fernweh, die Elbe, das Wasser. Es gehört einfach zu mir. Und so finde ich immer wieder gerne zu diesen Motiven.

Also spielt Hamburg auch für deine Arbeit eine wichtige Rolle?

Schon, denn ich habe nie wirklich längere Zeit woanders gelebt. Ich fürchte jedoch, ich bin mit meiner Stadt schon sehr verwurzelt. Und somit auch meine Arbeit, aber Kühe gibt es überall nur keine Kutter oder Schlepper oder aber den Hamburger Schnack.

Und wie genau sind deine sympathischen Kühe, schwarz umrahmt und mit bunt gemusterten Körpern entstanden?

Das war so: Ich suchte eine Vereinfachung dieser putzigen Wesen und habe mit Materialien herumgespielt. Spielen ist sehr wichtig für mich und so wuchsen sie langsam aus der Farbwiese heraus. Es gibt auch noch Hühner dieser Art, die muss ich aber noch finalisieren.

Woher nimmst du die stärksten Anregungen und Inspirationen für deine Arbeit?

Aus dem Leben, aus dem Umgang mit Mensch und Tier. Und: aus meinem wirren Kopf.

Wie und wo hast du dich eingerichtet, um gut malen zu können?

Ich wohne im Erdgeschoss eines Zweifamilien-Fachwerk-Jugendstilhauses mit einem großen Garten und Keller. Wir haben aber nicht genug Platz für das, was ich alles gern machen würde.

Hast du einen künstlerischen Traum oder ein Ziel, das du gern mit deiner Kunst erreichen möchtest?

Viele Menschen schmunzeln oder sind angetan von meinen Bildern – oder eben auch nicht. Ich mag es, wenn die Menschen beim Anschauen meiner Arbeiten vor Freude regelrecht „glucksen“. Davon hätte ich gerne noch mehr.

Was war der bisher schönste Moment mit deiner Kunst?

Menschen zu sehen, die ein neu erstandenes Bild oder Objekt nach Hause tragen und sich so sehr freuen, als hätten sie ein kleines Tier erworben.

Was machst du, wenn du nicht malst?

Ich modelliere, ich gehe mit meinem Hund durch die Natur, ich treffe Menschen, ich schreibe. Oder aber ich zeichne seismografische Bilder, aber dabei stehe ich noch ganz am Anfang.