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Be part of the art

Andrea Rausch

Malerin aus Hamburg, Deutschland

Andrea Rausch malt assoziativ mit geschichteter oder gespachtelter Acrylfarbe. „Es wird in langen Prozessen gearbeitet“, sagt sie. Das Arbeiten selbst beschreibt Rausch als einen hoffnungsvollen Weg.

 
„Durch Kunst kann man Hoffnung bewahren.“

Impressionen

 

Alle Fotografien von Sigrun Strangmann, www.sigrunstrangmann.com

Interview

Warum malst du?

Um die Welt zu „begreifen“.

Wie bist du der Kunst zuerst begegnet?

Im Wald.

Wie findest du deine Themen

Im Leben.

Wie behältst du deine Eindrücke aus dem Leben, um sie später auf die Leinwand zu bringen?

Ich arbeite assoziativ und die Lebenseindrücke fließen so ganz unwillkürlich mit ein in Form und Farbe.

Bitte erzähle uns, wie du die Idee für die Reihe „Auftauchen–Abtauchen“ entwickelt hast.

Es ging um das Thema Wasser, man taucht in ein anderes Medium und kann immer wechseln. Es ist ein Sinnbild für das Leben an sich. Man begibt sich ständig und auch im großen Ganzen auf einen Weg, wo man ankommen möchte, um sich dann weiterhin auf den Weg zu machen.

Wie würdest du deine Malerei mit wenigen Worten beschreiben?

Figurativ, expressiv, geschichtet.

An welchem Ort arbeitest du und wie hast du dich dort eingerichtet?

Im Atelier, der Ort ist als Arbeitsplatz eingerichtet. Es ist ein sehr kleines Ladengeschäft mit großem Schaufenster. Ich arbeite an der Wand oder an der Staffelei. Licht kommt von außen und von Tageslichtlampen.

Wie gehst du vor, wenn du ein neues Werk beginnst?

Ich beschmutze erst mal die jungfräuliche Leinwand. Es wird in langen Prozessen gearbeitet. Zunächst ist der erste Schritt wichtig. Da lasse ich dann mal die Farbe tropfen oder zeichne etwas auf die Leinwand, je nachdem, was an Material zur Hand ist. Das Bild entwickelt sich dann beim Loslassen.

Du malst mehrere Bilder zu einem Thema. Entstehen diese parallel oder nacheinander? Und wie beeinflussen sie sich gegenseitig?

Sie entstehen parallel und sind somit auch assoziativ.

Welche Dinge brauchst du, um gut malen zu können?

Mich.

Gibt es etwas, das du durch Kunst in den Menschen bewegen willst?

Durch Kunst kann man Hoffnung bewahren.

Wie das?

Man hat beim Arbeiten einen Weg vor sich, der hoffnungsvoll ist. Das sollte ein Bild weitergeben.

Was macht dir am meisten Spaß an der Kunst?

Das endlose Sein.

Wie verändert sich deine Seinswahrnehmung während des Malens?

Ich verschwinde hinter der Arbeit, um ganz bei mir zu sein. Oder um mich aufzulösen, um ganz im Sein zu sein.

Und was nervt dich manchmal?

Das Drumherum, zum Beispiel Leute, die an meine Tür klopfen und mich aus meiner Arbeit holen. Dass man zu wenig Zeit hat.

Sprichst du gern mit anderen über deine Werke?

Kommt auf den Gesprächspartner an.

Wie reagieren die Leute auf deine Bilder?

Fasziniert bis geschockt.

Was schockiert denn Leute an deinen Bildern?

Da muss man wohl die Leute selbst fragen.

Bitte verrate uns einen künstlerischen Traum, dessen Erfüllung du dir wünschst.

Ein großes, helles Atelier mit Schlafmöglichkeit.

Was machst du, wenn du nicht malst?

Darüber nachdenken.