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Be part of the art

Petra Wittmund

Künstlerin aus Münster

Petra Wittmund malt die Vielfältigkeit der Flora und Fauna, denn die Einzigartigkeit jedes einzelnen Individuums inspiriert sie immer wieder aufs Neue. Die Protagonisten ihrer Tierporträts findet sie in Zoos oder in der freien Natur.

 
„Alles um mich herum wird zur Nebensache“

Impressionen

 

Alle Fotografien von Marie Monecke, www.mariemonecke.de

Interview

Warum malst du?

Die Malerei macht mein Leben bunter und ausgeglichener. Alles um mich herum wird zur Nebensache, da ich mich rein auf die Malerei konzentriere. Ich liebe es frei zu sein, meine Gefühle und Stimmungen auf die Leinwand zu bringen. Ein Leben ohne Kunst ist für mich unvorstellbar.

Wann bist du der Kunst zuerst begegnet?

Es gibt keinen genauen Zeitpunkt, den ich benennen kann, wann ich der Kunst begegnet bin. Kreativ war ich schon, seitdem ich denken kann, es entwickelte sich dann immer mehr in Richtung Kunst.

Wie hat sich euer Verhältnis seither entwickelt?

Durch den Besuch von Workshops habe ich unterschiedliche Techniken ausprobiert. Es war mir ein Verlangen, mehr zu lernen, darum absolvierte ich ein Fernstudium der experimentellen Malerei. Jedoch merkte ich, dass mir dieses Studium nicht ausreichte und meldete mich in der Kunstschule Bochum an. Dort studierte ich Malerei und Grafik. Nun bin ich gespannt auf alles was noch kommt. Mein Verhältnis zur Kunst ist intensiver geworden, es gibt kein Stillstand. Immer wieder werde ich neu inspiriert, ein Bild entstehen zu lassen.

Welches sind heute deine größten Einflüsse und Inspirationen?

Fasziniert bin ich von dem niederländischen Maler Hieronymus Bosch, seine surreale Art der Tierdarstellungen sagt mir zu. Sehr interessant ist auch die Französische Malerin Rosa Bonheur.

Deine Bilder zeigen Tiere und Natur, viele könnte man als Porträt bezeichne. Wo findest du deine Motive und was bewegt dich, sie so darzustellen?

Meine Motive sind überall in der Natur zu entdecken, auch gehe ich oft in einen Tierpark oder Zoo, mache Fotos, skizziere und zeichne vor Ort. Die Vielfältigkeit der Flora und Fauna, die Einzigartigkeit jedes einzelnen Individuums inspirieren mich immer wieder aufs Neue.

Wäre der Fliegenpilz in „giftige Schönheit“ ein Mensch, hätte er sich sicher für das stattliche, stimmungsvolle Porträt bedankt. Wie ist das Bild entstanden?

Die weiße Leinwand wurde mit verschiedenen gedeckten Tönen untermalt, lasiert. Es sollte eine diffuse Landschaft werden und ein stark in den Vordergrund tretender Fliegenpilz. Die Waldlandschaft wurde von dunkel nach hell gemalt, in vielen Schichten, schon fast abstrakt. Der Fliegenpilz sollte nah hervortreten und wurde so realistisch ausgearbeitet.

An welchem Ort arbeitest du und wie hast du dich dort eingerichtet?

Mein kreativer Arbeitsplatz ist ein Wohnatelier, das aus mehreren Räumen und einem kleinen Außenbereich besteht. Die unterschiedlichsten Kunstarten können so gut aufgeteilt werden. In meinem Malraum befinden sich, Staffeleien, Farben, Lacke und so weiter. Ein Raum mit großem Schreibtisch dient mir zum Zeichnen und Skizzieren.

Mit welchen Mitteln arbeitest du und was schätzt du an ihnen?

Überwiegend arbeite ich mit Acrylfarben. Sie haben den Vorteil, dass sie schnell trocken und ich so stundenlang arbeiten kann. Ebenfalls arbeite ich mit Ölfarben oder auch in Mischtechnik.

Was brauchst du darüber hinaus, um gut arbeiten zu können?

Um gut arbeiten zu können, brauche ich anfangs einen aufgeräumten Arbeitsplatz. Diese Ordnung verschafft mir einen Überblick und gibt mir eine innerliche Ruhe. Mal brauche ich absolute Ruhe, mal spielt laute Musik. Es kommt ganz auf die Stimmung an, in der ich mich befinde.

Was hast du als Malerin über dich selbst gelernt?

Die Malerei bietet mir die Möglichkeit, mich auf eine andere Art auszudrücken.

Tauscht du dich gerne mit anderen über deine Kunst aus?

Sehr gerne, nicht nur über meine Kunst, sondern allgemein über Kunst. Es ist immer wieder spannend und inspirieren wie die Menschen die Kunst sehen und wie sie darüber denken.

Wie reagieren die Menschen auf deine Kunst?

Sie fühlen sich von den Bildern angesehen und zeigen unterschiedliche Emotionen. Ein leichtes Lächeln kommt über ihre Lippen, das ist meine schönste Bestätigung.

Wie wichtig ist dir ihre Reaktion?

Es ist mir schon wichtig, wie die Menschen auf meine Bilder reagieren, da Kritik im positiven und negativen Sinne mir weiterhelfen kann. Es kommt natürlich auch darauf an, wer welche Reaktionen zeigt.

Kannst du deine Werke gut loslassen?

Ja, das kann ich und ich schätze es sehr, wenn sie einen guten Platz bekommen.

Hast du ein Lieblingswerk, auf das du besonders stolz bist?

Eigentlich nicht, das Bild welches ich zuletzt gemalt habe ist meistens mein Favorit.

Was machst du, wenn du nicht malst?

Ich beschäftige mich weiter mit Kunst, gehe in Ausstellungen, Museen, treffe mich mit Künstlerfreunden, lese über Kunst oder gehe in den Garten.