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Be part of the art

Mino Art

Malerin und Fotografin aus Berlin, Deutschland

Monika Leonhardt malt Momente des alltäglichen Lebens, mit Fokus auf den schönen Dingen. „Jedes Bild, ist es auch noch so düster, muss einen Lichtblick haben“, sagt sie.

 
„Die Bilder sollen zum Träumen anregen und beruhigen.“

Impressionen

 

Alle Fotografien von Denise van Deesen, www.denisevandeesen.com

Interview

Warum malst du ?

Ich habe mich nach einer langen Krankheit neu orientiert und die Malerei ist für mich ein Lebenselixier. Die Malerei gibt mir Halt und ich kann durch die Farben und den Pinsel das erzählen, was Worte nicht immer vermögen.

Die Malerei und du – wie habt ihr euch getroffen?

Na ja, ich war umgeben von lauter Kunst. Ob es die Malerei meiner Tanten war oder die Kunst meines Opas als Clown Charly und Herrenmaßschneider. Im Zirkus zu leben war als Kind mein größter Traum. Eine bunte Welt umgab mich. Später war mein Opa und seine Näherei vorbildgebend und danach meine Tante.

Wie hat sich deine Kunst entwickelt?

Über kleine Entwürfe von Prinzessinnenkleidern und Entwürfen eigener Kleidung. Es war schwierig für mich die passende Kleidung zu finden, ich war ein kleines Pummelchen. Ich nähte bereits als Kind ein Teil meiner Kleidung selbst. Später malte ich aus purer Freude auch andere Dinge. Erst nach 2000 beschäftigte ich mich ernsthaft mit der Malerei. Zuerst folgten autodidaktische Studien in der Aquarell- und Ölmalerei, danach um 2012 Erweiterung der Malpalette um Acryl und Mischtechnik, sowie experimentelle und abstrakte Malerei.

Wofür steht der Begriff Mino Art?

Mino habe ich einer kleinen Nachbarin (2 Jahre) zu verdanken. Sie konnte meinen Namen Moni nicht aussprechen und sagte immer „Mino“. Ich war so entzückt von ihr und blieb dabei.

Wie nennst du deinen heutigen Stil?

Realistisch-zeitgenössische Malerei.

Woran erkennt man deine Bilder?

Aus Gesprächen mit meinen Kunstliebhabern höre ich immer wieder, es ist die Stimmung, die die Bilder ausstrahlen. Ich versuche tatsächlich bestimmte Gefühle und Stimmungen festzuhalten und benutze nicht selten Motive aus der Natur. Ich halte Momente im täglichen Leben fest und orientiere mich an den schönen Erlebnissen. Ich möchte, dass das Positive hervorgehoben wird, die Bilder sollen zum Träumen anregen und beruhigen.

Welche Themen sind gegenwärtig wichtig für deine Malerei?

Ich kann meine Augen vor dem täglichen Leben nicht verschließen und so kommt es natürlich auch vor, dass sich bestimmte wirtschaftliche und politische Prozesse in meinen Bilder wiederfinden. In der Regel benutze ich aber die Vorbilder in der Natur für meine Malerei.

Welche Rolle spielt Licht in deiner Kunst?

Jedes Bild, ist es auch noch so düster, muss einen „Lichtblick“ haben.

Wo findest du Inspiration?

Dinge die ich persönlich gesehen und erlebt habe. Manchmal sind es aber Träume die ich in meinen Bildern zeige. Es ist schön, wenn mir die Betrachter meiner Bilder erzählen ,,oh ja, da war ich auch schon“, auch wenn es diesen Ort so eigentlich gar nicht gibt.

Wo arbeitest du und wie hast du dich dort eingerichtet?

Ich habe mir eine Atelierecke in unserer Wohnung eingerichtet. Hier kann ich zu jeder Zeit, ganz nach meinen Bedürfnissen, arbeiten. Es ist mir wichtig, dass ich alles so stehen und liegen lassen kann. Diese Variante ist für mich praktisch und strahlt eine gewisse Kreativität aus.

Was brauchst du noch, um gut arbeiten zu können?

In erster Linie brauche ich Menschen um mich herum, die mich meine Malerei ausleben lassen. An dieser Stelle bedanke ich mich bei meinem Mann, der meine Arbeit unterstützt. Oft höre ich klassische Musik beim Malen und gute Lichtverhältnisse sind nicht ganz unwichtig. Mein Traum wäre ein eigener Atelierraum, an dem ich auch mal etwas größeres malen könnte.

Welche Rolle spielen für dich Begegnungen und Gespräche mit den Betrachtern und Käufern deiner Kunst ?

Ich bin nicht so der große Redner. Wenn ich aber merke, dass sich jemand meine Bilder genauer ansieht und tatsächlich „sieht“, kann es schon mal vorkommen, dass ich übersprudele und wir ins gemeinsame Träumen kommen. Die Gespräche inspirieren mich und sind nicht selten Anregung für meine nächsten Bilder. Es ist schön wenn ich höre, dass sie sich beim Betrachten meiner Bilder wohl fühlen, den Alltagsstress ablegen können und anfangen zu träumen.

Was macht dir am meisten Freude an der Kunst?

Es ist schön zu sehen, wie nach und nach aus einem Nichts ein vollständiges Werk entsteht.

Und was nervt manchmal?

Es nervt mich, wenn meine Fähigkeiten nicht ausreichen, um das, was ich gerne möchte, auf die Leinwand zu bringen. Mich nerven Ignoranz und Leichtfertigkeit.

Was war bisher dein schönstes Erlebnis mit deiner Kunst?

Inzwischen gibt es schon eine Menge schöner Erlebnisse. Eines wird aber immer in meinem Gedächtnis bleiben und ich werde immer dankbar dafür sein. Die Schriftstellerin Ulrike Martha Pfitzner aus der Dominikanischen Republik wurde auf meine Bilder, die ich einfach mal so ins Internet stellte, aufmerksam und bat mich, an einem Buch mit den Bildern mitzuarbeiten. Das war der Anfang für mich, meine Bilder einer breiten Öffentlichkeit zu zeigen. Inzwischen sind es schon mehrere Bücher geworden, auch mit anderen Schriftstellern. Auch habe ich mein eigenes Buch „Gelebte Bilder“ mit ihrer Hilfe herausbringen können. Danke Ulrike M. Pfitzner!

Hast du den Wunsch, mit deiner Kunst etwas in den Menschen zu bewegen?

„Jeder Tag ist einzigartig“ ist mein Motto. Es wäre schön, wenn noch mehr zu dieser Erkenntnis kommen könnten. Ich habe durch meine Malerei so manch schlimme Stunde überstanden und einen Ausweg gefunden. Die Bilder sollen dem Betrachter Ruhe und Zufriedenheit vermitteln.

Was machst du, wenn du nicht malst?

Ich habe Familie und Enkel und doch geht mein Gedanke immer wieder zurück zur Malerei. Wir sind ja auch überall umgeben von wundervollen Motiven.