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Carina Schwickart

Künstlerin aus Landshut

Carina Schwickart malt ihre B.lumen mit den Fingern – „das ist spannend und eine Herausforderung“, sagt sie selbst. In ihren expressiven Porträts finden viele Techniken und Malmittel Anwendung. Das wichtigste für ihre Arbeit ist gute Laune, erzählt sie uns, sonst sähen die Bilder wütend aus.

 
„Gute Laune ist wichtig“

Impressionen

 

Alle Fotografien von Miu Reck, www.miureck.com

Interview

Was ist Kunst für dich?

Schönheit auf einer Leinwand.

Wie bist du der Kunst zuerst begegnet?

Sie war schon immer da. Meine Oma hat gemalt und ich wollte schon als kleines Kind Künstlerin sein.

Wann wusstest du, dass du Künstlerin bist?

Dass ich wirklich eine Künstlerin bin, wusste ich, als ich letztes Jahr wieder angefangen habe zu malen und gemerkt habe, wie es mein Leben positiv verändert und es schöner macht. Es ist einfach in mir, ich kann nichts dagegen tun.

Wie hat sich deine Kunst entwickelt?

Früher habe ich hauptsächlich Landschaften mit Aquarell gemalt, danach kamen expressive Mixed-Media-Porträts. Gerade wird mein Stil ein wenig realistischer und ausgefeilter.

Wie nennst du deine Stilrichtung?

Expressives Mixed Media

Welches Material und welche Techniken benutzt du am liebsten?

Aquarell, Acryl, Marker und Hilfsmittel wie Schablonen, Washi Tape o. Ä.

Einige deiner Bilder sind mit den Fingern gemalt. Was magst du an der Technik?

Die Verbindung zu dem Bild ist eine andere. Und auch das Ergebnis ist ungewiss. Vor allem bei Porträts, die mit den Fingern gemalt sind, weißt du nie, ob du die Proportionen mit den Fingern richtig hinbekommst. Das ist spannend und eine Herausforderung.

Welches sind die drei Dinge, die dich am stärksten antreiben, kreativ zu sein?

Ein innerer Drang in mir, Selbstverwirklichung und Glück. Ich kann nicht anders, wenn ich glücklich sein will.

Welche Menschen inspirieren dich – und wie?

Ich werde von anderen großartigen Künstlern inspiriert. Wer mich inspiriert, ändert sich ständig, je nach meiner Stimmung. Entweder ist es die Geschichte des Künstlers oder die Motive, die ein besonderes Gefühl in mir auslösen.

Deine Motive auf ARTvergnuegen sind Blumen und menschliche Gesichter. Woher nimmst du deine Motive? Entspringen sie der Fantasie oder gibt es reelle Vorbilder?

Sie entspringen meiner Fantasie. Ich weiß am Anfang nie, wie das Ergebnis wird.

Einige deiner Bilder heißen „Hippie Queen“, „Madam“, „Hipsterbraut“, „Dramaqueen“ und „Freiheitsliebende“. Sind das vielleicht auch Facetten von dir?

Bis auf die Hipsterbraut vielleicht schon, ja. (lacht)

Wo malst du?

In meinem Schlafzimmer.

Bitte beschreibe einmal, wie du vorgehst, wenn du ein neues Kunstwerk beginnst.

Erst mal drehe ich mir laute Musik auf, über Kopfhörer, weil meine Tochter dann schläft, und ich tanze durchs Zimmer. Gute Laune ist wichtig, sonst sehen die Bilder wütend aus. Und dann fange ich einfach an. Bei Gesichtern zeichne ich eine grobe Skizze, an der ich mich orientieren kann. Bei den Blumen lege ich einfach los. Ich wähle Farben, die mich ansprechen und mir in diesem Moment gefallen, letztlich ist ein genauer Farbton für das Ergebnis komplett egal. Wenn ich nicht mehr weiterkomme oder nicht zufrieden bin, mache ich eine Pause und guck mir das Bild später noch mal an. Meistens singe ich am Anfang noch, doch irgendwann bin ich im Flow und vergesse alles um mich herum. Das werden die besten Bilder.

Was war der bisher schönste Moment mit deiner Kunst?

Als ich selbst aus vollem Herzen zufrieden war und mich als Künstler wahrgenommen habe.

Was machst du, wenn du nicht malst?

Versuchen als Selbständige Geld zu verdienen, mit dem Hund und meiner Tochter rausgehen und das Leben genießen.

Bitte verrate uns einen künstlerischen Traum, dessen Erfüllung du dir wünschst.

Ich möchte von meiner Kunst leben können und viele Menschen damit glücklich machen. Außerdem möchte ich irgendwann gerne Kunstunterricht geben.

Was sind die nächsten Schritte auf deinem künstlerischen Weg?

Meinen Stil weiterentwickeln, Galerien, potenzielle Käufer und Auftraggeber gewinnen.