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Be part of the art

Felisa Rauschenberger

Künstlerin aus Stuttgart, Deutschland

Kunst ist für mich Freiheit, Individualität, reines Gefühl, sagt Felisa Rauschenberger. Ihre Kunst entsteht mit allem, was ihr in die Hände kommt, nur nicht mit Pinseln, erzählt sie. Es wird „geschüttet, gespritzt, gemalt und gesprayt“, nicht zuletzt kommen auch Hände und Füße als Malinstrument zum Einsatz. Entsprechend emotional und energiegeladen sind ihre Werke.

 
„Ich empfinde meinen Schaffensprozess als ein freies Feuerwerk, in dem es keine Grenzen gibt“

Impressionen

 

Christina Hohner www.openfaces.de

Interview

Warum malst du?

Warum werfe ich mit Farben um mich? Warum lasse ich sie verschmelzen, miteinander tanzen, tropfen, feuerwerkartig explodieren und ruhig wie das Wasser fließen, zu einem Abbild meiner Seele – meiner Reise? Warum? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, dass ich es liebe.

Welche Inspirationsquellen sind wichtig für dich?

Das Leben, die atemberaubende Welt unserer Gefühle genauso wie die Natur in ihrer mannigfaltigen Schönheit und Rauheit zugleich vereinen sich in meinen Bildern.

Wie würdest du jemandem deine Malerei beschreiben, der sie nicht vor sich hat?

Schließe deine Augen und lass deine Seele ein Farbenspiel aus Wind und Wasser, Erde und Feuer malen. Stark und sanft zugleich. Du verlierst dich und findest dich in ihm gleichermaßen. Es erdet dich. Bildet eine Brücke, den Weg in die mannigfaltige Zauberwelt deiner Gefühle. Den Weg zu dir.

Bitte nenne ein Markenzeichen deiner Kunst.

Freiheit.

Wie beginnst du ein neues Werk?

Ich bereite meine Spielwiese vor. Mein Atelier gleicht einem Meer aus Farben, Farbmischungen, Wasser, Kleber, angerührtem Gips Naturmaterialmischungen, Sprays etc. – einfach alles auf was ich an diesem Tag Lust habe plus die passende Leinwand. So habe ich alles direkt zur Hand und kann frei im Fluss der Kunst schwimmen. Ich starte immer intuitiv, losgelöst und spontan mit der Farbe, die mich in diesem Moment anlacht und sagt: „Ja! Los geht's“.

Wie entsteht deine Kunst technisch?

Den Stil, die Technik meiner Werke habe ich über viele Jahre des Experimentierens entwickelt. Dabei lasse ich unterschiedliche Techniken und Materialien zu emotionalen Bildern verschmelzen. Verschiedene Acrylfarben/-Sprays und Kleber sowie diverse Naturmaterialien bilden die Basis. Ich bin keine Pinselmalerin. Vielmehr male ich mit allem was mir in die Hände kommt und sich im jeweiligen künstlerischen Fluss „richtig anfühlt“, bis hin zu meinen Händen und Füßen. Ich empfinde meinen Schaffensprozess als ein freies Feuerwerk, in welchem es keine Grenzen gibt, geschüttet, gespritzt, gemalt und gesprayt wird und die Leinwände genauso wie ich selbst, meist auf dem Boden startend, verschiedenste dreidimensionale Positionen im Atelier finden um den jeweilig gewünschten Effekt oder Farbfluss zu erzielen.

Was macht die Kunst mit dir?

Wenn ich male oder ein Lied schreibe, steht die Zeit still. Ich begebe mich in diesen atemberaubenden Fluss jenseits von Raum und Zeit. Er nimmt mich mit. Erfüllt mich. Die Welt steht still, dreht und tanzt um mich im selben Moment. Diese künstlerische Energie kommt zu mir, sie fließt durch mich und manifestiert sich zu meinen Werken. Ich atme. Tief und rein. Freiheit.

Dabei empfinde ich es nicht, als ob ich das mache. Vielmehr werde ich einfach nur ein Teil des Flusses, geküsst von der Magie.

Wo arbeitest du und wie hast du dich dort eingerichtet?

Mein Atelier befindet sich in einem Industrie-Loft im Herz unserer Agentur mit Co-working Space und Fotostudio. Ein durch und durch inspirierender, pulsierender Ort. Hier habe ich viel Platz und Licht in weiten, hohen Räumlichkeiten und bin umgeben von kreativen, herzlichen Menschen. Das liebe ich. Für mich der optimale Ort für meine Kunst.

Was brauchst du außerdem unbedingt, um gut arbeiten zu können?

Das kostbare Gut Zeit.

Wenn die Bilder fertig sind, kannst du dich leicht von ihnen trennen?

Absolut ja! Ich freue mich mit jedem Bild, das auf seine eigene individuelle Reise geht, um die Seele von Menschen zu berühren und zum Scheinen zu bringen.

Gibt es etwas, das du mit deiner Kunst in den Menschen bewegen möchtest?

Kunst ist für mich Freiheit. Individualität. Genauso wie reines Gefühl. Und es erfüllt mich mit absoluter Freude, Ehrfurcht und Dankbarkeit zugleich, wenn ich andere Menschen mit meiner Kunst berühren kann. Sie ihre tiefen Gefühle, die in der Geschwindigkeit der heutigen Zeit im Alltag so oft durch „Funktionieren“ verdrängt sind, durch meine Kunst empfinden können. Eine Verbindung zu ihrem Inneren – ihrer Seele entsteht. Ein Moment für sich selbst. Emotional, inspirierend und erdend zugleich, der sie weiterbringt oder auch zurück auf ihren individuellen Weg. Ein Zugang zu ihrem inneren Licht – ihrer inneren Kraft.

Dabei gebe ich meinen Werken bewusst keine Namen, denn ich möchte, dass sie frei sind. Und ich möchte damit gleichzeitig jedem Betrachter die Freiheit lassen, das zu fühlen, was er oder sie ganz persönlich und individuell fühlt. Freie unvoreingenommene Emotion. Völlig unabhängig davon was ich dabei gefühlt habe, als es entstanden ist.

Was bedeuten dir die Rezeption deiner Kunst und Feedback?

Authentizität ist losgelöst von Rezeption und Feedback. Sie zu wahren, nicht der Verführung des „nach positivem Feedback Haschens“ zu verfallen und seine Kunst darauf auszurichten, empfinde ich es als sehr wichtig. Denn nur so bleibt man frei. Bleibt die Kunst frei. Letztlich ist Kunst ohnehin völlig individuell und obliegt immer dem Geschmack, dem Auge des Betrachters. Es gibt kein „gut oder schlecht“.

Dennoch ist positive Rezeption oder Feedback natürlich schön und tut gut. Keine Frage. Aber gleichermaßen unwichtig.

Was machst du, wenn du keine Kunst machst?

Ich bin ein Wirbelwind und habe immer neue Ideen und Projekte. Schreibe deutsche Balladen, habe 2020 u.a. neue Lieder und ein Kunst-Kinderbuch veröffentlicht, welches ich gemeinsam mit meinen Kindern illustriert habe. Ich liebe meine 3 Kinder, meine Familie und Zeit mit ihnen zu verbringen. Darüber hinaus liebe ich die Natur. Ich laufe – nicht jogge – jeden Tag, wenn ich die Zeit finde, min. 6 km. Dabei mache ich auch am liebsten meine geschäftlichen Telefonate sozusagen im „nature office“. Yoga ist mein ruhiger Ausgleich. Wasser fasziniert mich, ich schwimme – aber nur unter freiem Himmel – liebend gerne.

2007 habe ich gemeinsam mit meinem Partner die Agentur Sydoo gegründet. Neben unserem Kerngeschäft „Markenkommunikation und –entwicklung“ beinhaltet Sydoo mittlerweile ein kreatives Co-working Space in einem großzügigen Industrieloft inklusive Foto-/ Filmstudio. Mein Job hier ist abwechslungsreich und, mit laufend neuen spannenden Projekten, Herausforderung und Freude zugleich.

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