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Astrid Echle

Malerin aus Walluf

Astrid Echle ist bestrebt, mit ihrer Malerei Realität und Fiktion in Einklang zu bringen. Themen und Inspiration kommen dabei meist während des Schaffensprozesses und lassen vielschichtige, farbenfrohe Werke entstehen.

 
„Ich bin zu einer leidenschaftlichen Malerin geworden, die nie aufgibt.“

Impressionen

 

Alle Fotografien von Bernd Euring, www.berndeuring.com

Interview

Wie bist du zur Künstlerin geworden?

Bereits in der Schule habe ich mich in besonderem Maße für Kunst interessiert. Ich wollte schon immer etwas mit meinen Händen herstellen. Die abstrakte Malerei hat mich schon sehr früh in ihren Bann gezogen. Später habe ich sehr viele Workshops und Kunstakademien besucht. Dort habe ich mich mit vielen Techniken vertraut gemacht und sie auch ausprobiert.

Wie hast du deinen Stil entwickelt? Was hat dich beeinflusst?

Meine Entwicklung wurde sehr durch meine Dozentin geprägt. Die vielen Workshops, wie zum Beispiel Farbfläche, Kraft der Linie, Papierschichtungen, Collagen und viele mehr, haben meinen Stil beeinflusst. Die Angst vor der weißen Leinwand zu überwinden war für mich ein riesiger Schritt nach vorne.

Woher kommt die Inspiration für deine Bilder?

Meine Inspiration kommt ganz allein aus mir. Ich fange an und lasse mich von meinem Inneren treiben. Ganz nach dem Motto: „Der Weg ist das Ziel.“ Es gibt keine bestimme Vorstellung, weder wie das Bild am Ende aussehen soll noch welche Farben ich schlussendlich nehme. Meine Bilder bestehen oft aus vielen verschiedenen Farbschichten, die das Bild letztendlich mit Leben erfüllen.

Wie entstehen die Ideen zu deinen Kunstwerken? Wie sieht dein Arbeitsprozess aus und welche Techniken setzt du ein?

Die Ideen kommen eigentlich immer spontan und entwickeln sich beim Malen. Manchmal nehme ich mir auch ein bestimmtes Thema vor. Zum Beispiel: Mensch abstrakt. Da kann durchaus mal eine ganze Serie entstehen. Ich arbeite immer parallel an mehreren Bildern, damit ich nicht warten muss, bis die Farbe trocknet. Gerne zerreiße ich gesammelte Werbeplakate und collagiere die Teile in meine Bilder ein. So bleiben nur Fragmente sichtbar.

Hast du eine Vorliebe für gewisse Formate?

Ich bevorzuge zurzeit das Format 100 x 100 cm. Kleinere Formate verwende ich bei der Herstellung von Serien.

Machst du deine Kunst nur für dich selbst oder für ein Publikum, dem du eine Message senden willst?

Ich freue mich, wenn Leute meine Arbeiten schön finden und auch kaufen. Was ich nicht möchte, ist ihnen meine Meinung oder mein Empfinden aufzudrängen. Jeder Mensch ist anders und hat andere Gefühle und einen anderen Geschmack. So soll es auch mit meinen Bildern sein. Jeder soll sich seine eigene Geschichte dazu denken. Die Gedanken sind frei! Das wäre meine Message.

Wie hat sich denn deine Kunst entwickelt, seit du angefangen hast?

Ich würde sagen, aus einer fast ängstlichen bin ich zur experimentierfreudigen und leidenschaftlichen Malerin geworden, die nie aufgibt. Daher liebe ich Acrylfarben, die fast alles mit sich machen lassen. Sie trocknen schnell, und so kann ich immer weitere Schichten auftragen, denn aufgeben gibt's nicht.

Wie gehst du mit Kritik um? Brauchst oder suchst du den Austausch mit anderen?

Kritik ist so ein Thema, aber eigentlich gibt es nichts Besseres. Kritik bringt mich weiter und spornt mich an andere Wege zu gehen. Am Anfang habe ich zum Beispiel Bildbesprechungen nicht so gern gehabt. Denn wenn man mal ehrlich ist, wer mag schon gern Kritik über seine Arbeit hören. Aber es gehört mittlerweile zum Arbeitsprozess dazu und macht Sinn. Denn wie schon gesagt, manchmal befindet man sich in einer Sackgasse und da hilft der ehrliche Austausch mit Kollegen.

Was tust du, wenn du keine Kunst machst?

Ich gehe arbeiten. Ich reise sehr viel, da ich bei einer großen Fluggesellschaft Purser auf der Langstrecke bin. Aber nicht nur Flugzeuge faszinieren mich, sondern auch Schiffe. Deshalb mache ich besonders gerne Seereisen. Kochen und mein Garten zählen ebenfalls zu meinen Leidenschaften.

Wie viel Zeit am Tag verbringst du mit Kunst?

Am liebsten so viel wie möglich. Aber es gibt auch Auszeiten. Da lasse ich die Pinsel mal liegen. Danach genieße ich richtig den Moment wieder anzufangen und merke dann immer wieder „Ja, die Malerei ist meins“.

Deine Kunst hing bereits auf diversen Messen, wie waren diese Erfahrungen für dich?

Kunstmessen sind superspannend und aufregend. Schon beim Aufbau spürt man die Aufregung und den Spirit. Bei meiner ersten Messe, der Berliner Liste, habe ich ganz schön Muffensausen gehabt. Als die ersten Besucher kamen, habe ich mich versteckt. Aber ich habe für meine Bilder sehr viele Komplimente bekommen und auch einige verkauft, was mich richtig stolz gemacht hat. Auch der Austausch mit anderen Künstlern und Galeristen ist immer eine Bereicherung für mich.

Was sind deine Erwartungen bei der Zusammenarbeit mit ARTvergnuegen?

Ich finde es toll, bei einer so professionellen Internetgalerie vertreten zu sein und dadurch mehr Interessenten an meiner Kunst zu erreichen. Ich hoffe natürlich auch, dass ich über ARTvergnuegen einige meiner Bilder verkaufen kann.