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Be part of the art

Bettina Prieler

Künstlerin aus München, Deutschland

Bettina Prieler schafft Kunst, der eine gewisse Skurrilität innewohnt. Ihre von „Schlafarchitekten“, „Dudes“ und andere Wesen bewohnten Werke wirken, als zeigten sie nur einen Ausschnitt einer größeren, verborgenen Realität, die sich der Betrachter mit seiner Fantasie ergründen darf.

 
„Die Kunst fordert mich, erfüllt mich, zwingt mich in die Knie und zieht mich aus jedem Loch.“

Impressionen

Interview

Wie hast du die Kunst für dich entdeckt?

Ich male schon seit ich klein bin. Auf der Schule haben mich dann viele kreative Köpfe begleitet, wo das Interesse und die Liebe für Kunst gemeinsam gewachsen ist.

Welche Themen beschäftigen dich gegenwärtig als Künstlerin?

Die Frage nach den Themen, die unsere Zeit widerspiegeln. Welche Aufgaben Künstler heute haben. Aber auch, wie man Geschichten in Bildern erzählen kann. Am besten Geschichten, die kein Alter kennen.

Wovon lässt du dich inspirieren?

Von allem. Wirklich allem. Gespräche anderer Menschen. Spaziergänge. Alles, was mir im Leben begegnet. Und was anderen begegnet und ich als neugieriger Zaungast aufnehme.

Spielen Träume und Geschichten eine Rolle für deine Arbeit?

Geschichten waren lange der Kern meiner Arbeit. Und immer noch möchte ich mit meinen Bildern etwas erzählen, das den Moment des Betrachtens überdauert.

Welche Umgebung brauchst du, um gut arbeiten zu können?

Bücher, Musik… bestimmte Lichtverhältnisse. Und ein gewisses Maß an Verzettelungs-Möglichkeiten, also Dinge, die nicht direkt mit der Arbeit in Verbindung stehen. Manchmal aber auch einen völlig aufgeräumten und nahezu leeren Raum. Kommt drauf an, wonach ich in meiner Arbeit suche.

Wo und wie hast du dich zum Arbeiten eingerichtet?

Ich arbeite im Atelier. Und in der Wohnung auf einem großen Schreibtisch neben meinem Klavier.

Was brauchst du sonst noch, um gut arbeiten zu können?

Ein Konzept. Oder zumindest ein Gefühl in mir, das ich umsetzten möchte.

Wie gehst du vor, wenn du ein neues Kunstwerk beginnst?

Ich denke nach. Und oft passiert dann während der Arbeit das komplette Gegenteil davon, was ich mir anfangs erdacht habe. Aber auch das gehört zum Prozess.

Wann ist ein Kunstwerk fertig?

Das spürt man. Bzw. dann, wenn man das Gefühl für das Bild in der Hand verloren hat. Dann ist meistens alles gesagt.

Was macht die Kunst mit dir?

Alles. Sie fordert mich. Erfüllt mich, zwingt mich in die Knie und zieht mich aus jedem Loch. Sie ist anstrengend. Aber ich kann nicht ohne sie.

Was lernst du über dich selbst beim Arbeiten?

Schwierige Frage… ich sehe mich mehr als Dienstleister. Ich mach Kunst nicht, um mich auszudrücken. Sondern um Etwas auszudrücken. Und dieses Etwas suche ich immer wieder neu. Denn es ist nichts, was sich gerne erklären lässt. Und sehr flüchtig.

Was macht dir am meisten Freude?

Wenn ich etwas bewirken kann. Wenn mein Bild dem Betrachter etwas gibt, das ich gar nicht verstehen muss. Aber ich sehe, dass es ihn berührt. Das ist unglaublich erfüllend.

Suchst du den Austausch mit anderen über deine Kunst?

Ja. Wenn ich was Neues mache, zeigen ich es immer sofort meiner Familie. Ihr Feedback ist absolut ehrlich.

Gibt es etwas, das du mit deiner Kunst gern in anderen bewirken möchtest?

Konfrontation. Und diese muss auch gar nicht kritisch oder aufwühlend sein. Sie darf sich auch ganz leicht anfühlen. Was mein Bild in einem bewirkt, hab ich nicht in der Hand.

Was machst du, wenn du nicht malst?

Darüber nachdenken, welches Thema ich malen möchte. Aber auch einfach alles andere …