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EQU

Malerin aus Hamburg, Deutschland

EQU hat ein besonderes Verhältnis zu Farben. „Sie haben tiefgreifende Wirkungen, sie sind Energie“, sagt die Malerin aus Stelle bei Hamburg. Entsprechend kräftig leuchten die Farben ihrer Bilder, ob abstrakt oder gegenständlich.

 
„Das höchste Verdienst eines Bildes ist es, dem Auge ein Fest zu sein.“

Impressionen

 

Alle Fotografien von Asja Caspari, www.asjacaspari.com

Interview

Was war deine erste bewusste Begegnung mit Kunst – und wie hast du sie aufgenommen?

Meine erste Begegnung mit der Kunst fand in den letzten Jahren meiner Schulzeit durch einen hervorragenden Kunstlehrer statt, dessen Aquarellarbeiten mich faszinierten. Mein Interesse für Kunst war dadurch geweckt.

Wie hat sich deine Kunst entwickelt?

Viele Jahre fand eigentlich keine Entwicklung statt. Es blieb bei gelegentlichen Aquarellarbeiten und Kohlezeichnungen, bis ich dann in den 80ern und 90ern zur Seidenmalerei kam. Ab dem Jahr 2001 begann ich dann, mich intensiv der Malerei zuzuwenden, probierte verschiedene Malmittel und Maltechniken aus und belegte Workshops bei bildenden Künstlern.

Womit arbeitest du am liebsten?

Ich arbeite eigentlich mit allen Materialien gerne, manchmal auch gleichzeitig in einem Bild, vorherrschend sind jedoch im Moment die Acrylfarben.

Brauchst du eine bestimmte Umgebung zum Arbeiten?

Eine bestimmte Umgebung brauche ich eigentlich nicht zum Arbeiten, nur Ruhe und Zeit.

Wie sieht ein Arbeitsprozess bei dir aus?

Der Arbeitsprozess bei meinen Bildern ist ganz unterschiedlich. Bei der gegenständlichen Malerei steht das Motiv im Vordergrund, manchmal abstrahiert, und wird ganz klassisch aufgebaut. Wenn ich abstrakt arbeite, steht der Akt des Malens im Vordergrund. Der Bildträger wird solange mehrschichtig, teilweise sehr emotional, bearbeitet, bis es für mich fertig ist.

Deine Bilder sind sehr farbintensiv. Wie ist dein Verhältnis zu Farben?

Ich habe ein positives Verhältnis zu Farben; ich liebe kräftige Farben auf Bildern. Mit Farben kann man Stimmungen erzeugen und sie machen die Welt bunt. Farben haben auch tiefgreifende Wirkungen und sind Energie. Ich bin der Ansicht, dass Stimmungen sogar beim Auftrag der Farbe eine Rolle spielen.

Du malst teils abstrakt, teils gegenständlich. Beides wirkt gleichwertig nebeneinander. Wechselt sich das bei dir laufend ab oder hast du längere Phasen, wo du das eine gar nicht tust?

Phasen, dass man nur eine Richtung verfolgt, gibt es eigentlich nicht. Die gegenständliche Malerei findet bei mir neben der abstrakten statt. Vielseitig zu sein und keine Routine aufkommen zu lassen ist für mich wichtig, also geschieht beides nebeneinander.

Die Menschen und Tiere, die du malst – entstammen sie deiner Umgebung?

Teils, teils, sie entstehen auf jeden Fall aus dem, was ich sehe oder mir wichtig ist.

Neuerdings erschaffst du auch Stencils, die der Street Art zugerechnet werden. Auf welche Flächen sprühst oder malst du sie?

Die Stencilmotive werden auf Leinwände aufgesprüht. Ich habe bzw. durfte aber auch schon drei Verteilerkästen in unserer Gemeinde mit meinen Motiven besprühen.

Was sind das für Figuren?

Grundlage der von mir erschaffenen Stencils waren bislang Tiere und Menschen. Mit menschlichen Figuren befasse ich mich auch in meiner Malerei sehr gern.

Deine Arbeit ist sehr vielseitig, woher schöpfst du die Inspiration?

Inspiriert werde ich durch meine Umwelt, durch Fotos, Zeitschriften und auch durch andere Künstler.

Hast du ein oder mehrere Lieblingswerke?

Ja, Lieblingswerke habe ich. Es ändert sich aber meistens nach einiger Zeit, weil meine Entwicklung immer weiter geht. Oft ist es das letzte Werk.

Hast du Vorbilder?

Vorbilder eigentlich nicht, aber viele Maler, deren Arbeiten ich liebe, wie z.B. Liebermann, Franz Marc, Horst Janssen, Gerhard Richter, um nur einige zu nennen.

Fällt es dir leicht, dich von deiner Arbeit zu trennen?

Ja, schon, weil ich weiß, dass derjenige, der ein Bild von mir kauft, es genauso gut findet wie ich und es bestimmt einen schönen Platz bekommt.

Was ist dir ein wichtiges Ziel, das du mit deiner Kunst erreichen willst?

Mein Ziel ist es, den Betrachter zu erfreuen. Ich halte es da mit Eugène Delacroix, der einmal gesagt hat: Das höchste Verdienst eines Bildes ist es, dem Auge ein Fest zu sein.

Wohin geht deine künstlerische Reise als Nächstes?

Wohin die Reise geht, kann ich gar nicht sagen. Meine Malerei sehe ich als ständigen Prozess und Weiterentwicklung. Ich probiere gerne verschiedene neue Formen und Stile aus und experimentiere gerne. Im Moment entstehen neben anderen Arbeiten auch Collagen.