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Be part of the art

Beate Maria Schmidt

Künstlerin aus Hüllhorst, Deutschland

Beate Maria Schmidt sieht ihre Kunst als einen wichtigen Prozess der Schöpfung von Menschen für Menschen, der bei der Künstlerin sowie bei den Betrachtern seine positive Wirkungen entfaltet – welche das sind, erzählt sie uns im Interview.

 
„Vorhersehbares kann unvorhersehbar werden.“

Impressionen

 

Alle Fotografien von Sigrun Strangmann, www.sigrunstrangmann.com

Interview

Die Kunst und Du – wie seid ihr ein Paar geworden?

Schon als Kind habe ich gerne gemalt. Statt Poster zu kaufen, malte ich meine Idole. Als 12-/13-Jährige fuhr ich mit dem Fahrrad, Zeichenblock und Bleistiften in den Wald, setzte mich vor ein Wildgehege, um die Rehe zu malen.

Meine Mutter setzte schon während meiner Kindheit den Grundstein zur Förderung meiner Kreativität. Neben verschiedenen Materialien zum Malen, Basteln, Formen, die wir bekamen, durften wir, mein Bruder und ich, vor dem Tapezieren die Wände bemalen. Das war meine erste Aktionskunst. Außerdem faszinierten mich schon damals Schlösser und Museen.

Wie hat sich Eure Beziehung entwickelt?

Künstlerische Ausbildungen in Schulen, bei Künstlern und in Kunst-Akademien folgten. Auch in die Stein- und Holzbildhauerei habe ich hineingeschnuppert. Der Spaß am Experimentieren ist von Kindheit an bis jetzt geblieben.

Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Beziehung zur Kunst bei mir immer spannender – Die psychologische Sichtweise, die mein Bruder, der 2018 verstorbene Heilpraktiker Ralf Schmidt mit erklärte, kam dazu. Er coachte mich regelmäßig. Ich konnte psychologische Werkzeuge für mich zusammen mit ihm erschaffen, die mir helfen, Ruhe und Kraft in meinem Prozess der Entstehung von Bildern einzubinden. Transformation von Gefühlen wie Unsicherheit, Angst, Wut auf das Bild bringen. Dann diese Gefühle Umwandeln in gute Gefühle wie Sicherheit, Mut und Freude.

Was ist das Aufregendste an der Kunst?

Die Kreativität und die Schöpfung, ein Prozess von Menschen für Menschen. Kunst soll polarisieren, das ist wichtig für den Entwicklungsprozess eines jeden Menschen. Kunst ist, mit handwerklichem Können etwas Gegenständliches abstrakt zu gestalten. Das und vieles mehr finde ich spannend.

Und das Angenehmste?

Unsichtbares sichtbar machen. Auf intellektueller Ebene etwas erschaffen. Mit der Kunst kann ich Botschaften senden, die dazu dienen, dass Menschen anfangen, über etwas nachzudenken.

Was nervt manchmal?

Ich versuche, nervenden Dingen keine Priorität zu setzen.

Es gibt natürlich Dinge, die ich weniger gerne mache. Da ich beim Actionpainting auch meine Hände und Füße einsetze, dauert es nach der Aktion lange bis ich die Farbe wieder entfernt habe.

Vielmehr möchte ich auf das Wort „nerven“ gar nicht eingehen. „Nerven“ ist ein negatives Gefühl. Ich würde versuchen, dieses negative Gefühl in ein positives, zum Beispiel in „wohltuen“ umzuwandeln.

Welche Motive und Themen interessieren Dich besonders?

Es ist die aktive Auseinandersetzung mit Themen, das Gespür für Zukunft, der bewusste Einsatz des Gefühls auf der Leinwand. Vorhersehbares kann unvorhersehbar werden.

Welche Inspirationsquellen sind für dich unverzichtbar?

Für mich ist der Moment des Schaffens Inspiration.

Du arbeitest mit unterschiedlichen Stilen und Materialien. Welches sind Deine Favoriten und warum?

Der Zeitpunkt lässt mich entscheiden, welches mein Favorit ist. Momentan ist es das Actionpainting. Hierbei entsteht das Kunstwerk meistens vor und unter Einbeziehung des Publikums. Ein besonderer Moment dabei ist der Zustand, als würde jemand anderes meine Hand führen.

Ich bevorzuge hochwertige Materialien.

Wie beginnst Du ein neues Werk?

Das ist unterschiedlich. Hier ist eine Methode: Konzentriert, aber auch entspannt versuche ich mich während des Schaffensprozesses auf eine tiefere Ebene meines Unterbewusstseins zu begeben. Ich habe die Fähigkeit entwickelt, in das Unterbewusstsein hypnotisch abzusinken. Dabei entsteht das authentische Gefühl, die „Schatzkiste“ zu finden und zu öffnen.

Wann ist ein Bild für Dich fertig und gelungen?

Wenn meine innere Stimme „ja“ sagt.

Wo arbeitest Du und wie hast Du Dich dort eingerichtet?

Ich arbeite in meinem Wohn-Atelier und sehr viel im Freien. Wenn ich unterwegs bin, habe ich meine Malutensilien immer dabei.

Du gibst kurze Interpretationshilfen zu Deinen Bildern. Wie wichtig ist Dir, dass die Betrachterin und der Betrachter Deine Bilder und ihre Entstehung verstehen?

Ich lasse bei meinen Kunstwerken viele Sichtweisen zu. Der Betrachter kann aber auch meine eigene Sichtweise erfahren. Für mich ist Kunst, wenn ich etwas erschaffe, was vielleicht unverständlich für andere ist, ich aber die Erklärung dafür habe, und Menschen eine neue Sichtweise dadurch geben.

Wie wichtig ist Dir der Austausch mit anderen Menschen über deine Kunst?

Der Austausch mit anderen Menschen ist für mich sehr wichtig.

Was machst Du, wenn du nicht malst?

Ich arbeite als Leitende Angestellte in einem mittelständischen Unternehmen. Ich bewege mich sehr gerne, dazu gehören Sport, Meditation, Spaziergänge. Ich lese Fachliteratur, insbesondere über TCM und alternative Medizin, interessiere mich für psychologische Themen, fahre Motorrad, schreibe Bücher.

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